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Besser ohne Training?

Warum Max Niedermaier überlegt, das Training am Freitagvormittag auszulassen und lieber kalt in die WM-Qualifikation in Schweden zu gehen.


Nur eins war immer klar: Das Springen seines Motorrads lag nicht etwa daran, dass ein Frosch in seinem Hinterreifen gesessen hätte. Doch alle anderen möglichen Ursachen für die bockige Eislage seiner Maschine und damit einhergehenden vielen Abwürfe in Inzell und Heerenveen 2025 hat Max Niedermaier unter die Lupe genommen – und dabei keinen Stein auf dem anderen gelassen.


Die Vorbereitung auf die Rückkehr an die Weltspitze hat der einstige WM-Zweite in Schweden mit dem Paarcup in Avesta abgeschlossen. Inzwischen ist er seit Donnerstagmittag wieder auf dem Wege nach Örnsköldsvik – wo er kurz nach Neujahr auch schon Vergleichstests mit zwei unterschiedlich motorisierten Maschinen abgespult hatte. „Zum Testen gibt’s nichts mehr“, gesteht der 38-Jährige. „Im Kopf muss noch ein bisschen was passieren, damit ich wieder Vollgas gebe.“


Im Kopf muss noch ein bisschen was passieren. – Max Niedermaier

Dazu seien die Erfahrungen auf dem ganz besonderen Eis beim Paarcup auf der eigentlichen Sommerspeedwaybahn in Avesta gut geeignet gewesen. So beschreibt es Niedermaier im aktuellen Podcast, in dem Eisspeedway eine klaren Themenschwerpunkt darstellt:


Niedermaier sagt dort am Mikrofon des Online-Radiobeitrags, die Organisatoren in Avesta hätten den Schnee von der Bahn runtergeräumt, „Es gab sogar Regen“, rekapituliert er – und räumt an, er hätte sogar Befürchtungen gehabt, ob das Wetter nicht zu heikel sei. „Aber es war ideal zum Fahren. Wir hatten richtig Softeis. Das hat sich auch nicht ausgefahren.“


Solche Bilder sollen sich 2026 tunlichst nicht wiederholen. Deswegen hat Max Niedermaier mit seinem Team ausgiebige Vergleichstest mit verschiedenen Technikspezifikationen absolviert. Foto: FIM
Solche Bilder sollen sich 2026 tunlichst nicht wiederholen. Deswegen hat Max Niedermaier mit seinem Team ausgiebige Vergleichstest mit verschiedenen Technikspezifikationen absolviert. Foto: FIM

Die Statistik des Paarcup spiegele dabei nicht den Stand der Vorbereitungen wider. „Ich habe noch nicht alles gegeben. Sowohl der Motor als auch die neuen Räder laufen gut“, relativiert Niedermaier. „ Ob ich am Freitag vor der WM-Qualifikation überhaupt Training fahre, steht in den Sternen. Denn die besten Rennen habe ich gefahren, wenn ich kein Training bestritten habe.“

 
 
 

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