So geht’s weiter mit Konzack
Jungstar Janek Konzack weiß inzwischen, wie es nach seinem Schlüsselbeinbruch weitergeht.
Die Lücken sind gerissen. Sowohl der AC Landshut als auch der MSC Cloppenburg müssen für ihre jeweiligen Ligafinals auf die Dienste von Janek Konzack verzichten.
Denn Konzack hat auf Nachfrage bestätigt, dass er – wie in Bayern hinter vorgehaltener Hand vermutet – im September noch nicht wieder wird fahren können.
Der 16-Jährige aus dem Spreewald antwortet: „Auf jeden Fall erst wieder im Oktober. Alles vorher würde nichts bringen, da ich wieder so einsteigen möchte, wie ich aufgehört habe.“
Viele Rennen gibt es im Oktober freilich nicht mehr. Die Ligen sind durch. Der traditionelle Saisonkehraus in Dohren wäre noch eine Möglichkeit – und der Klassiker in Pardubitz an der Elbe in Tschechien. „Pardu“, nickt Konzack, „ist angesetzt als erstes Rennen wieder.“
Eine Rückkehr vor Oktober würde nichts bringen. – Janek Konzack
Der Schlüsselbeinbruch, den Konzack im Rückkampf des Halbfinals zwischen dem AC Landshut und Gnesen erlitten hat, bringt damit nicht nur die Landshuter für die beiden Finalläufe gegen Danzig in die Bredouille – sondern auch die Cloppenburg Fighters. Die kämpfen am Freitag, dem 25. September, beim Finale in Landshut um den dritten Rang in der Endabrechnung der Zweiten Bundesliga. Dazu müssen sie an der Ellermühle mindestens Zweiter werden.

Cloppenburg kann damit in einem dramatisch zu erwartenden Finale der Zweiten Liga Zünglein der Waage werden: Sollte einer der Bayernvereine – Olching oder Inn-Isar-Devils – in Landshut gewinnen und Cloppenburg Zweiter werden, dann würde Güstrow seine Tabellenführung und den Titel an den bayerischen Siegerverein loswerden.
Das Fehlen von Konzack ist dabei nur einer von vielen Handlungssträngen, die das Finale am 25. September zu einem der dramatischsten Rennen des ganzen Jahres in Deutschland machen könnten.



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