top of page

Trainingslager auf Grand Prix-Niveau

Volles Haus und Winter Wonderland beim Eisspeedwaytrainingslager in Örnsköldsvik, und ein bayerischer Novize sorgt für Erstaunen.


Es geht zu wie bei einem echten Grand Prix. Beim ersten internationalen Trainingslager der Eisspeedwaysaison 2026 in Örnsköldsvik sind 17 Fahrer am Start, aufgeteilt auf zwei Fahrerlager: eins für die Gäste von Inn-Isar-Racing, die mit neun Fahrern angereist sind und um Solist Jasper Iwema ergänzt wurden – und eines für die Gastgeber.


Die Schweden sind mit Martin Haarahiltunen, Niclas Svensson, Filipe Jäger, Jimmy Hörnell und dem Engländer Paul Cooper auf einer Maschine von Stefan Svensson vor Ort, in ihrem Lager stehen auch noch Luca Bauer aus Bayern sowie der Tscheche Lukáš Hutla.


Das Eis in Örnsköldsvik zeigt sich sehr hart, aber in einem guten Zustand. Nach einem zögerlichen Beginn, der verläuft wie ein typischer Shakedown, bei dem alle Fahrer zunächst prüfen müssen, ob alle Schrauben halten, geht es schon bald richtig zur Sache.


Bernhard Sanftl beeindruckt am ersten Testtag in Örnsköldsvik als bester Rookie. Foto: Christian Platzer
Bernhard Sanftl beeindruckt am ersten Testtag in Örnsköldsvik als bester Rookie. Foto: Christian Platzer

Organisator Stefan Svensson und Christian Platzer als Chef von Inn-Isar-Racing erstellen für die weiteren Abläufe eine Liste in der Reihenfolge der mutmaßlich zu erwartenden Stärke aller Teilnehmer, damit immer möglichst homogen besetzte Felder auf Bahn geschickt werden.


Inn-Isar-Racing beeindruckt dabei mit seiner kompletten Beginnergruppe aus vier Fahranfängern. Die mussten beim dritten Mal auch gleich direkt ans Startband fahren. Bernhard Sanftl, ein Kindheitsfreund von Max Niedermaier, habe dabei den besten Eindruck gemacht, berichtet Platzer aus Ö’vik. „Der ist auch mit der 88 gefahren – also mit dem Einsatzmotorrad von Max Niedermaier.“ Neben Sanftl seien auch Simon Mayer, Tom Weidinger und Haddy Krems als weitere Neulinge gut rumgekommen.


Ab 15 Uhr sei es schon dunkel geworden, abends hätte man sich in eine Art Hostel zurückgezogen – eine Gemeinschaftsunterkunft für 21 Personen. Und am Sonntag sei es um 10 Uhr weitergegangen mit Tag 2 des Trainingslagers im hohen Norden Schwedens.

 
 
 

Kommentare


bottom of page