Ungewohntes Kuddelmuddel bei Zmarzlik
- Norbert Ockenga
- vor 19 Stunden
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Bei Bartosz Zmarzlik ging es in den letzten Tagen und Wochen gar außergewöhnlich turbulent zu.
Das erlebt man selten. Bartosz Zmarzlik ist in der Regel für sein makelloses und vor allem haltbares Material bekannt. Doch beim zweiten Lauf zur Polnischen Einzelmeisterschaft in Bromberg versaut ihm ein Motorschaden gleich zwei Heats – und damit den ganzen Tag.
Nach einem Auftaktsieg berührt Zmarzlik in seinem zweiten Heat das Startband und wird ausgeschlossen. Im Lauf drauf geht dem Stettiner sein Motor kaputt. In der Nachschau in den Tagen nach den Rennen, nachdem der Motor aufgemacht wurde, steht für Zmarzlik fest: Auch die Bandberührung sei schon auf den Motorschaden zurückzuführen gewesen, das schlagartig unrund laufende Aggregat hätte ihn ins Band gezogen.
Dabei hatte Zmarzlik seine fünf Triebwerke extra vor dem letzten Grand Prix zu einer außerplanmäßigen Wartung zu Tuner Ryszard Kowalski, einem Exfahrer von Stal Thorn, geschickt gehabt.

Für den heutigen Großen Preis in Schweden ist der Motor von Bromberg wieder ausgebaut. Zmarzlik setzt wieder auf seinen Aluminumrahmen, den sein Vater Pawel in der heimischen Fräserei selbst gedreht und geschweißt hat.
Doch seine Maschine Nummer 1 weißt eine auffällige Neuerung aus: eine Fußraste aus Profilrohr, die aussieht wie mit Gold beschlagen. Tatsächlich ist sie aus Aluminium, die Färbung ist eloxiert. Durch das Profil ist die Raste ingesamt stabiler.



Das sind interessante Infos, danke Herr Ockenga! Auch Ihr Job als Kommentator bei den GP's ist 1A, weiter so!!!