Volles Haus in Nordhessen
- Ingolf Schmidt
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Ingolf Schmidt berichtet vom offenen Grasbahnrennen in Melsungen am Samstag.
Bei herrlichem Sommerwetter ging am 1. August die 64. Auflage des Melsunger Grasbahnrennens über die Bühne. Der MSC Melsungen hatte ein recht illustres Starterfeld in allen Klassen ans Band der 580 Meter langen Grasrennbahn an der St. Georgs-Brücke in die Stadt im Schwalm-Eder-Kreis nach Nordhessen geholt.
Bei den Internationalen Solisten zeigte der erfahrene Brite Andrew Appleton seine ganze britische Grasbahnkunst. Er bevorzugte immer die Außenbahn und zog einen ganz feinen Strich. Einzig im Finallauf, welcher aufgrund eines harmlosen Sturzes des auch sehr gut aufgelegten Dänen Jacob Bukhave zwei Mal gestartet wurde, musste er sich – wohlwissend, dass sein Punktevorsprung reichen würde – dem jungen Niederländer Niek Meijerink sowie seinem Landsmann James Shanes geschlagen geben. Diese beiden folgten Appleton dann auch in umgekehrter Reihenfolge auf das Siegerpodest.

Die deutschen Fahrer hatten mit dem Ausgang des Rennens an der Spitze nichts zu tun und belegten in der Reihenfolge Daniel Spiller, Stephan Katt, Marcel Sebastian, Fabian Wachs und Keijo Busch die Plätze 7 bis 11.
Bei den Gespannen waren in allen Läufen sehenswerte Positionskämpfe zu sehen. Das bessere Ende hatten am Ende Markus Brandhofer und Bridget Meijerink für sich. Ihr kämpferischer Sieg im Finale bedeutete zugleich auch den Tagessieg vor Manuel Meier – der mit seiner jungen Beifahrerin Lena Siebert vom gastgebenden MSC Melsungen auch eine feine Leistung zeigte. Auf Platz 3 fand sich das Gespann aus dem Westschwarzwald, Raphael San Millan und Benedikt Zapf, wieder. Somit gab es in Melsungen ein rein deutsches Podium.

Für das erfolgsverwöhnte Gespann Mitch Godden und Paul Smith von der britischen Insel gab es nach einem Ausfall im Finale nur Endrang 5.
Bei den B-Lizenzlern ging der Sieg mit Punktemaximum an Jeremias Ramus, der sich mit einem erneut gut aufgelegten Louis Tebbe zwei Mal sehenswert auseinandersetzte und ihn schließlich beide Male außen herum überholen konnte. Magnus Czekelly kletterte als Dritter mit auf das Siegerpodest.

Bei den B- Gespannen gab es einen Sieg für Oldie Oswald Bischoff vom MSC Angenrod mit seinem Schmiermaxe Ralf Drönner. Davild Kolb/Pascal Hillmann und Oliver Wehrle/Noah Schirmaier begleiteten Bischoff/Drönner aufs Podium.




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