top of page

Westfalen unter Wasser

Dave Meijerink ist klar Trainingsschnellster in Lüdinghausen, doch das Wetter sorgt dafür, dass er sich nichts dafür kaufen kann.


Die große Vatertagstour fiel ins Wasser. Der Grasbahnklassiker von Lüdinghausen, traditionell mit einem ähnlichen Zuschauerspektakel versehen wie das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring, musste abgebrochen werden, ehe es überhaupt begann: Jene Eisheiligen, die auch das Eifelspektakel in eine Kälteschlacht verwandeln, machten ein Rennen in Lüdinghausen unmöglich.


Der Verein hat alles versucht, aber so konnte man unmöglich fahren. – Dave Meijerink

Unter den Fahrern, die in Westfalen an den Start hätten gehen wollen, war auch EM-Mitfavorit Dave Meijerink. „Die Bahn war schon beim Training am Morgen wegen des Regens sehr schwer und tief. Im Training kam ich aber damit gut zurande und konnte einige schnelle Runden drehen“, berichtet der Niederländer. „Ich war um 2,07 Sekunde pro Runde schneller als der Zweitplatzierte und qualifizierte mich damit für den Bahnrekord. Aber dann kam der große Regen.“


Selbst der Lüdinghäuser Vereinsfahrer Jens Benneker packt mit an, um die durchtränkte Grasbahn zu retten – vergeblich. Foto: HighSpeedPhotographix
Selbst der Lüdinghäuser Vereinsfahrer Jens Benneker packt mit an, um die durchtränkte Grasbahn zu retten – vergeblich. Foto: HighSpeedPhotographix

Zuerst sollte der Schauer mit Warten überbrückt werden. „Um 13 Uhr haben die Klubverantwortlichen entschieden, den Start auf 14 Uhr zu verschieben“, erzählt Meijerink. „Da haben sich dann auch einige Fahrer auf der Bahn versucht, aber sie war zu weich. Wenige Sekunden danach hat es erneut zu regnen begonnen – und nicht wieder aufgehört. Der Verein hat alles versucht, aber so konnte man unmöglich ein Rennen fahren.“

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page