Wie erzwungen, so zerronnen
- Norbert Ockenga
- 11. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Freddie Lindgren hat zu früh zu viel gewollt und zahlt dafür nun einen hohen Preis.
Die Rückkehr war überhastet, das hat Freddie Lindgren inzwischen auch eingesehen. Doch der Schwede wollte nach seinem Sprunggelenksbruch, den er sich Mitte Mai beim Auswärtsrennen von Lublin in Lassa zugezogen hatte, unbedingt beim Heim-Grand Prix in Målilla wieder fahren.
Deswegen trat er zwei Wochen vor Målilla bereits bei zwei Rennen seines polnischen Vereins an, darunter auch ein Gastspiel in Grünberg am 28. Juni, bei dem „Fast Freddie“ sechs Punkte schrieb.

Aber am Dienstag drauf musste Lindgren seinen an sich schon eingeplanten und auf den Social Media-Kanälen der Grand Prix-Serie auch bereits verbreiteten Start in Målilla wieder kassieren: Zu viele Schmerzen und Probleme, er konnte nicht fahren, wie er normaler Weise fährt, heißt es aus seinem Lager mittlerweile; die beiden Rennen hätte er noch nicht fahren sollen.



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