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Wie konnte das geschehen?

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Die Ursache für das verunreinigte Methanol bei der Eisspeedway-Team-WM ist gefunden.


Es war keine langwierige Ermittlung. Bereits kurz nach dem Malheur bei der Eisspeedway-Team-WM, als bei einigen Fahrern verunreinigtes Methanol in die Tanks gelangt war, stand fest, woran es gelegen hat.


Das Methanol, das für alle Fahrer zentral gestellt wird, wird in einem in Sachen Brandschutz sicheren Raum verwahrt – in einem versiegelten großen Fass. Aus dem wird der Treibstoff mit eigens dafür vorgesehenen Pumpvorrichtungen in jene roten Kanister gepumpt, aus denen die Eisspeedwaymaschinen dann vor dem eigentlichen Vorstartplatz zentral betankt werden.


Harald Simon pustet seinen Tank durch, nachdem alles vom dreckigen Methanol gereinigt worden ist. Foto: Heike Kleene
Harald Simon pustet seinen Tank durch, nachdem alles vom dreckigen Methanol gereinigt worden ist. Foto: Heike Kleene

In so einer Pumpe für die Fässer sind mechanische Teil verbaut. Die werden in den Ruhemonaten zwischen den einzelnen Eisspeedwayrennen im Thialf mit Öl geschmiert und so gelagert, dass sie nicht rosten können nach der Pause sofort wieder für die Vorbereitungen in Betrieb genommen werden können.


Das dafür nötige Öl ist in einem anderen Kanister untergebracht als in jenen, die für das Methanol an den Renntagen vorgesehen sind. Doch in der Hektik des Rennwochenendes hat einer jener Helfer, die für das Nachfüllen der Kanister zuständig sind, versehentlich den fürs Öl vorgesehenen hergenommen und mit Methanol gefüllt. Darin fanden sich noch Rückstände vom ursprünglichen Öl für die Lagerung der Pumpe. Und das fand so seinen Weg in die Tanks einiger Fahrer.

Film ab: FIM-Technikdirektor Joachim Milles zieht eine Methanolprobe aus dem Motorrad von Heikki Huusko. Video: Heike Kleene

Diese Erklärung ist auch dem Weltverband FIM vorgelegt worden – und wurde von den Funktionären akzeptiert. Die Akte ist damit geschlossen.

 
 
 

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