Zentimeter-Maß
- Norbert Ockenga
- vor 4 Tagen
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Luca Bauer verpasst zwar den Einzug ins Finale, ist aber dennoch zufrieden.
Am Ende geht es um ein paar Zentimeter. Trotz eines beherzten Angriffs in der letzten Kurve kann Luca Bauer im Hoffnungslauf Heikki Huusko nicht mehr abfangen – und verpasst so als Gesamtfünfter den Einzug ins Finale.
Damit ist Bauer zwar immer noch bester Deutscher, doch man wird das Gefühl nicht los, dass für den Lokalmatador deutlich mehr gegangen wäre. Gleich in seinem ersten Heat führt er lange vor Huusko – muss den aber seinerseits ausgangs der letzten Kurve im Zielschuss noch vorbeilassen.
Ich habe die Linienwahl besser gemacht als letztes Jahr. – Luca Bauer
Wutentbrannt hämmert er in der Auslaufrunden auf den Lenker: „Da ist mir in der letzten Kurve das Vorderrad minimal weggerutscht, deswegen habe ich ein bisschen Tempo verloren – und das kann man sich bei diesem Feld nicht leisten.“

Danach gewinnt Bauer zwei Heats, wird dann aber hinter Martin Haarahiltunen und Max Koivula ein Mal Dritter und von Haarahiltunen auch im letzten Lauf geschlagen. Drum der Umweg über den Hoffnungslauf.
Und trotz des Ausscheidens und einer sichtlichen Unzufriedenheit über den fünften Rang fasst er zusammen: „Ich habe die Linienwahl besser gemacht als letztes Jahr. Ich war innen nicht langsamer als die Anderen, sondern bin sogar in eine Position gekommen, die zu attackieren. Wir sind konkurrenzfähiger als in den vergangenen Jahren, weil ich auf allen Linien ein gutes Tempo habe. Und das ist mir im Endeffekt mehr wert, als wenn ich Dritter werde, weil ich den ganzen Abend immer außen gefahren bin.“



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