Auch Iwema verletzt
- Norbert Ockenga
- vor 2 Tagen
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Jasper Iwema gilt als Geheimtipp der Eisspeedway-WM. Doch der Niederländer hat sich in Schweden verletzt.
Jasper Iwema kann immer noch keine Entwarnung geben. „Noch immer Probleme mit der Schultersehnenentzündung“, vermeldet der niederländische Eisspeedwayfahrer gut eine Woche vor der WM-Qualifikation in Örnköldsvik.
Die Verletzung hatte er sich beim Training in Ö’vik kurz nach Neujahr zugezogen. „Sonst war das Training ganz gut“, relativiert der ehemalige Rundstreckenrennfahrer, „ich habe mich vor allem auf die Starts konzentriert. Denn da hatte ich noch am meisten Steigerungsbedarf.“
Die Sehneninfektion sei schmerzhaft, räumt er ein. Aber sonderlich hinderlich scheint sie für den ehemaligen Reality-TV-Star, der mit seiner Strahlkraft ganz neue Fans fürs Eisspeedway begeistern kann, nicht zu sein: Bereits beim Paarcup in Avesta zeigte Iwema sich in bestechender Frühform.
Das Eis in Schweden ist komplett anders aufgebaut. Aber man kann dort lernen, wie man auch auf schlechtem Eis noch eine Stabilität finden kann. – Jasper Iwema
Damit knüpft er dort an, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hatte: Nach einem verkorksten ersten Grand Prix in Inzell, wo die Technik einer Fußraste der Methanolversorgung seines Motors in die Quere kam, war Iwema derjenige Fahrer, der die stärkste Steigerungsrate hinlegte.
Nach der Verfassung von Avesta dürfte der Durchmarsch in die WM in Örnsköldsvik reine Formsache sein, und in der Grand Prix-Serie kann der Oranje dann eine tragende Rolle als Favoritenschreck spielen.

Weil Iwema sportlich, medial und menschlich eine so außergewöhnliche Hauptfigur im Eisspeedway darstellt, kommt der 36-Jährige aus Haren bei Groningen im neuen Podcast von bahndienst.com ausführlich zu Wort.
Iwema erklärt im Interview nicht nur, welcher Wechsel seiner Technik und welche Art der Vorbereitung ihm die Steigerung anno 2025 ermöglicht hat. Er schildert auch, wie man das Training auf dem Natureis in Schweden richtig angehen muss. Das Eis dort sei nämlich komplett anders aufgebaut als auf den Kunsteisbahnen der WM. Das Einzige, was man davon als Lehre mitnehmen könne, sei, wie man auch auf schlechtem Eis noch eine gewisse Stabilität finden kann.
Die neue Episode von Deutschlands größtem Motorsport-Onlineradio wird am Samstagmorgen erscheinen. Im Podcast unterhält sich Norbert Ockenga im Interview nicht nur mit Jasper Iwema. Auch Max Niedermaier, Simon Mayer, Hans Weber, Christoph Kirchner und Franz Mayerbüchler kommen zu Wort, denn im Podcast wird sowohl der Paarcup in Avesta als auch das Wintersportspektakel in Weißenbach in Tirol beleuchtet. Schließlich widmet sich das Onlineradio auch dem Comeback von Langbahnfahrer Dominik Werkstetter, der das Skijöring in Steingaden als ersten Schritt zurück in den Bahnsport nach seinem schweren Unfall vom Frühling 2025 genutzt hat.
Den direkten Link zum neuen Podcast wird es am Samstagmorgen auf bahndienst.com geben.



toller bericht