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Bayern 3

vor 3 Minuten
2 Min. Lesezeit

In Bayern gibt es ab heute drei tolle Tage in Sachen Bahnsport.


Das wird ein Oktober-Fest: Das Zweitligafinale in Landshut am Freitagabend bildet den Auftakt zu drei tollen bayerischen Tagen im Bahnsport.


Am Freitagabend treffen in der One Solar-Arena in Landshut die Mannschaften aus Güstrow, Olching und Cloppenburg sowie die Inn-Isar-Devils aufeinander, um den Zweitligameister 2026 zu ermitteln. Güstrow kommt mit einem Matchpunkt und jeder Menge Laufpunkten Vorsprung nach Niederbayern. Cloppenburg kann zwar nicht mehr den Titel holen, wohl aber Endrang 2. Das heißt: Cloppenburg muss gewinnen oder Zweiter werden – und schickt deswegen sogar Norick Blödorn ins Rennen.


Damit können die Norddeutschen zum Zünglein an der Waage werden. Würden sie Zweite und gewinnt entweder Inn-Isar oder Olching, dann wäre das jeweils siegreiche Team des heutigen Abends Meister. Die Ausgangslage für den Dreikampf um den Titel, der ab 19:30 Uhr am Freitagabend beginnt, könnte spannender kaum sein.


Am Sonnabend geht es dann im nahen Pocking weiter – mit dem Finale der U19-Paar-Europameisterschaft. Deutschland bietet Patrick Hyjek, Tyler Haupt und auf der Reserveposition Hannah Grunwald auf. Sie alle fahren auch Freitag in Landshut: Hyjek für Olching, Haupt und Grunwald für Tabellenführer Güstrow.


In Bayern läuft gerade ein Bahnsport-Schmankerlwochenende. Foto: Heike Kleene
In Bayern läuft gerade ein Bahnsport-Schmankerlwochenende. Foto: Heike Kleene

In Pocking sind die Dänen, Engländer und Polen Favorit. Wobei Dänemark immer noch ohne Villads Nagel auskommen muss. Denn der ist nach seiner Handverletzung, die er sich bei einem Crash in der polnischen Liga zugezogen hat und wegen der er auch schon das U21-WM-Finale in Vojens hat abblasen müssen, immer noch nicht wieder einsatzbereit. Dänemark bietet stattdessen U21-Weltmeister Mikkel Andersen und Jacob Jensen auf, die Briten Luke Harrison, William Cairns und Cooper Rushen, und Polen kommt mit Bartosz Banbor, Kevin Malkiewicz und Kacper Mania.


Start in Pocking ist am Samstag um 15:30 Uhr.


Sonntags führt die Bayernrundfahrt nach Pfarrkirchen, zum dortigen Langbahnklassiker. Das offene Rennen auf der schnellen 1.000-Meterbahn erlebt die Rückkehr von Markus Venus/Markus Eibl in der Gespannwertung – nachdem die beiden sowohl die EM als auch die DM aus Ärger über den Umgang mit den Seitenwagen ausgelassen haben. Die genauen Gründe dafür schildert Venus in einem bemerkenswerten Interview in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Bahnsport aktuell“: zu geringe Wertschätzung und zu wenig Planbarkeit für die Seitenwagenteams.


Venus/Eibl treffen auf die gesamte Elite aus Deutschland, darunter Europameister Markus Brandhofer/Bridget Meijerink, Manuel Meier/Lena Siebert und Raphael San Millan/Bendikt Zapf.


Bei den internationalen Solisten sind Dominik Werkstetter, Martin Smolinski und Jörg Tebbe am Start, in der B-Lizenz liest sich das Feld quasi wie eine Revanche zum Bahnpokalfinale von Vechta: mit allen wichtigen Nachwuchsfahrern, die es in Deutschland gerade gibt.


Das Rennen in Pfarrkirchen beginnt am Sonntag um 13 Uhr.

 
 
 

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