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Ring Radio

vor 49 Minuten
2 Min. Lesezeit

Wie Inn-Isar-Racing dank einer Formel 1-Connection ganz neue Zielgruppen für das Zweitligafinale in Landshut erreichte.


So etwas nennt man in der Musikfachsprache „Heavy Rotation“. In der Woche vor dem Zweitligafinale in Landshut, das am heutigen Freitag ab 19:30 Uhr in Landshut stattfindet, hörte man in fast jedem bayerischen Privatradiosender redaktionelle Beiträge zum Rennen an der Ellermühle.


Denn Veranstalter Inn-Isar-Racing geht bei der Vermarktung des Heimrennens, bei dem in einem gewaltigen Dreikampf die Titelentscheidung fällt, ganz neue Wege. Neben einer klassischen Pressearbeit in den Lokalzeitungen und deren Online-Ablegern und einer großen Social Media-Kampagne auf Facebook, Instagram und Co. ist das Privatradio ein Eckpfeiler der Öffentlichkeitsarbeit.


Dazu spannte Christian Platzer, der Erste Vorsitzende von Inn-Isar-Racing, mit Inga Stracke zusammen. Die Oberstdorfin ist nicht nur Formel 1-Reporterin der Zeitschrift PITWALK – sondern versorgt bereits seit Jahrzehnten private Radiosender in ganz Deutschland mit journalistischen Berichten samt O-Tönen der Fahrer direkt von den Grand Prix-Rennstrecken der Formel 1.


Für die Vorschau auf Landshut hat Inga Stracke sich auf das Bundesland Bayern konzentriert – und über ihre Kontakte in die Redaktionen hinein bei diversen Sendern nicht nur das Interesse für das Speedway-Zweitligafinale geweckt, sondern auch diverse Beiträge platziert. In denen werden der Sport allgemein und die Ausgangslage vorm Endlauf insbesondere erklärt, dazu gab es Gewinnspiele für Frei- und VIP-Karten.


Celina Liebmann kämpft am Freitagabend mit ihrem Team in Landshut um den Titel. Foto: AC Landshut
Celina Liebmann kämpft am Freitagabend mit ihrem Team in Landshut um den Titel. Foto: AC Landshut

So erreichte Inn-Isar-Racing in der Woche vorm Rennen – in der solche Radiobeiträge bei der Freizeitplanung der Hörer besonders relevant sind – ein Millionenpublikum vom Allgäu bis rauf nach Bamberg, Für ein Großteil der so angesprochenen Zielgruppe ist Speedway kein alltägliches Thema, die Hörer wurden oft erst durch Strackes Beiträge auf den Sport und das Rennen am Freitagabend in Landshut aufmerksam.


Für den Sport ist dieser Ansatz also ein Segen: Während die Posts in den Sozialen Medien stets nur jene Gemeinschaft ansprechen und erreichen, die sich ohnehin für Bahnsport interessiert und in der entsprechenden digitalen Blase bewegt, hat die Radiopräsenz Speedway und das Finale dahoam der Inn-Isar-Devis in eine viel breitere Öffentlichkeit getragen.


 
 
 

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