Der Beste fährt nicht
- Norbert Ockenga
- vor 1 Stunde
- 1 Min. Lesezeit
Franz Zorn wird bei der Team-WM nicht für Österreich starten. Die Geschichte hinter der reinen Nachricht nimmt gerade erst Fahrt auf.
Es knirscht im Gebälk. Nicht nur rund um die Nominierung der deutschen Nationalmannschaft für die Eisspeedway-WM – sondern nun auch in Österreich.
Für die Alpenrepublik nämlich wird deren bester Mann nicht auflaufen: Franz Zorn. Dahinter verbirgt sich eine lang anhaltende Serie von Meinungsverschiedenheiten, die sich schon in einem Interview Zorns in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Bahnsport aktuell“ ihre Bahn gebrochen hat.

Am Wochenende tauchte ein dreiseitiges Schreiben von Oliver Özelt vom österreichischen Verband auf. Das Schriftstück liegt bahndienst.com vor. Quintessenz: dass Zorn sich aus privaten Gründen aus dem Team zurückgezogen habe.
Zorns Reaktion im folgenden Telefonat daraufhin: „Das stimmt auch.“ Allerdings bittet er noch um ein wenig Geduld: „Ich muss noch ein bisschen recherchieren, dann können wir uns ausführlich über alle Hintergründe unterhalten.“
Im Sinne einer ausgewogenen journalistischen Berichterstattung werden beide Standpunkte – sowohl das Schreiben von Özelt als auch die Sichtweise von Zorn – dann veröffentlicht, wenn beide Meinungen eingeholt worden sind.



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