top of page

Der getaufte Motor

Max Koivula bestreitet die WM mit einem ganz besonderen Motor. Was steckt dahinter?


Am Plan wird nicht gerüttelt. Max Koivula sieht sich nach dem Vergleichstest seiner beiden Motorräder am Freitagnachmittag bestätigt: Gefahren wird in den Rennen mit einer neuen Ausbaustufe seines Tuners Klaus Lausch.


Das neue Aggregat steht nur Koivula zur Verfügung, nicht die anderen Lausch-Kunden Franz Zorn und Lukáš Hutla. Der Prototyp des ehemaligen Speedway- und Langbahnprofis trägt sogar eine eigene Namensplakette am Kurbelgehäuse – mit dem Vornamen des finnischen Blondschopfs.


Ich habe vom Material her Einiges aus der Superbike-WM angewandt. – Klaus Lausch

Koivula spürt: „Der Motor zieht deutlich besser vom Start weg. Allerdings fühlt er sich anders an, wenn man vom Gas geht. Er verzögert deutlich sanfter. Man muss deswegen nicht früher zumachen, die Motorbremswege werden nicht länger – aber die Verzögerung fühlt sich anders an.“


Tuner Lausch führt ins Felde: „Ich habe vom Material her Einiges von dem angewandt, was ich in meiner Zeit bei Ducati in der Superbike-WM kennengelernt habe. Wir reden nicht von großen Leistungssprüngen, sondern von Verbesserungen im Zehntel-PS-Bereich. Aber die Fahrbarkeit hat sich durch die Modifikationen verändert – und vor allem geht der Motor beim Start viel besser.“


Das Motorunikat von Max Koivula trägt zwei Plaketten: im Namen des Tuners – und des Fahrers. Foto: Heike Kleene
Das Motorunikat von Max Koivula trägt zwei Plaketten: im Namen des Tuners – und des Fahrers. Foto: Heike Kleene

Die genauen technischen Details mag der Bayer nicht preisgeben, warnt aber, dass der neue Motor nach Inzell unbedingt zur Nachkontrolle zu ihm in die Werkstatt müsse. „Durch die Eingriffe in die Systeme wissen wir noch nicht genau, wie sich das etwa auf die Haltbarkeit des Ölkreislaufs und der Ölpumpe auswirkt. Deswegen ist es so wichtig, dass ich den Motor vor Heerenveen noch Mal genau anschaue.“


Dagegen sperrte sich Koivula zunächst. Denn eigentlich sollte die ganze Logistik der finnischen Fahrer zwischen Inzell und Heerenveen bei Jens Bodden in der inoffiziellen finnischen Bahnsportenklave in Bad Zwischenahn eingelagert werden, damit Koivula und Heikki Huusko von München nach Hause und dann für Heerenveen wieder nach Deutschland zurückfliegen können, statt jeweils dreitägige Mammuttörns in ihren Transportern runterreißen zu müssen.


Nun geht ein Motorrad lediglich mit leerem Rahmen rauf ins Ammerland. „Aber den Motor“, beruhigt Lausch, „kriegen wir da schon irgendwie hochgeschickt.“


bahndienst.com wartet mit einer ausgiebigen Analyse des Trainingstages in Inzell auf. Alle Rechercheergebnisse finden sich in einem ganzen Haufen einzelner Geschichten wieder. Dabei werden etwa die Trainingseindrücke aller deutschen Fahrer ebenso berichtet wie technische Neuerungen und Hintergründe beleuchtet.


Die schiere Menge an Berichten, die alle am Samstagabend in Inzell entstanden sind, sprengt den Rahmen dessen, was man auf der Startseite unterbringen kann. Deswegen mögen manche Meldungen vielleicht auf den ersten Blick untergehen.


Das wär' aber schad' drum.


Um die ganzen vielen Berichte nach dem Training von Inzell wirklich alle zu finden, stöbert am besten direkt im Archiv der Meldungen:




 
 
 

1 Kommentar

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
Gast
14. März

Ice Speedway World Championship 2026 -Final 1 | Inzell

Day 1-Live🖥️ https://4kultralive.com/Fim-Ice-Speedway-World-Championship-Final-1/

Ice Speedway World Championship 2026 - Final 1 | Inzell🇩🇪

Tune in for the FIM Ice Speedway World Championship 2026 and experience the opening round live!

The world’s elite ice gladiators unleash full throttle on razor-sharp studs, pushing speed, skill, and bravery to the absolute limit. Roost, rivals, and raw adrenaline — this is ice speedway at its most brutal and beautiful.

Don’t blink. Don’t miss it. Stream it live, right here. ❄️🏍️💨


#FIM #IceSpeedway #IceSpeedway2026

Gefällt mir
bottom of page