„Die Behandlungen haben angeschlagen“
- Erik Riss
- vor 10 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Erik Riss schildert in seinem neuen Blog, wie die Therapie sich entwickelt und wie der Status Quo seiner Gesundheit ist.
Es gibt die berühmten zwei Neuigkeiten: eine gute und eine schlechte. Aber selbst die schlechten Nachrichten sind so schlimm nicht. Meine Testresultate sind zwar noch immer nicht positiv. Aber ich weiß von den vergangenen zwei Wochen ja, dass es mir noch nicht gutgeht. Also decken sich die Testresultate mit dem, wie es mir geht, und spiegeln den tatsächlichen Stand der Dinge wider.
Ich sehe das also mehr als Bestätigung, dass die Diagnose stimmt und dass die Meibomdrüse tatsächlich der Grund für meine Symptome ist.
Die Ärzte haben am Dienstag erneut meine Werte genommen, alle wichtigen Tests gemacht und dabei auch gemessen, wie lange der Tränenfilm bestehen bleibt. Die guten Neuigkeiten sind: Die Laserbehandlungen haben angeschlagen, es zeigt sich eine deutliche Verbesserung im Vergleich mit den Werten von vor der ersten Laserbehandlung.
Aber es ist trotzdem immer noch nicht gut. Auf einem Auge bin ich quasi geheilt, da bleibt der Tränenfilm stabil. Das heißt: Er bleibt solange bestehen, bis man wieder blinzeln muss. Das ist bei meinem linken Auge jetzt der Fall.
Wir machen jetzt einfach so lange Laserbehandlungen, bis alles wieder gut ist. – Erik Riss
Bei meinem rechten Auge ist der Tränenfilm noch zu früh evaporiert: nach achteinhalb Sekunden. Vor der ersten Laserbehandlung waren wir beim rechten Auge bei dreieinhalb Sekunden, beim linken bei sieben. Der Unterschied zwischen links und rechts war vorher schon gegeben, er fällt aber jetzt noch deutlicher aus.
Das rechte Auge ist noch nicht geheilt, es braucht noch mehr Behandlungen. Die Ärzte haben am Dienstag auch gleich eine nachgeschoben.
Wie aber sind Diagnose und Symptome nun wirklich zu werten? Als ich in vergangenen Wochen merkte, dass ich auch nach der mutmaßlich letzten Laserbehandlung noch immer Probleme hatte, machte sich ehrlich gesagt ein bisschen Ratlosigkeit breit. Mit der bin ich am Dienstag auch zum Arzt gefahren. Denn wenn ich da gehört hätte: „Bei Deinen Werten sieht alles gut aus, es sollte Dir wieder gut gehen“, es mir aber in Wirklichkeit eben nicht gut geht – das wäre für mich katastrophal gewesen.

Und darüber hatte ich mir im Vorfeld der Untersuchung vom Dienstag auch schon Sorgen gemacht. Denn vor der allerersten Behandlung war der Arzt zuversichtlich gewesen, dass es mir spätestens nach der vierten Behandlung wieder gut gehen sollte. Und das war nicht der Fall. Deswegen begann ich schon, an dem Ganzen zu zweifeln.
Vor diesem Hintergrund werte ich die jüngste Untersuchung und das letzte Gespräch mit dem Arzt als positiv. Und ich glaube, der Doktor war auch erleichtern. Als ich ankam, fragte er mich, wie es mir gehe – und er zeigte sich recht verwundert, als ich sagte, dass ich immer noch nicht klar sehen könne. Als er mich dann aber untersucht hat, sagte er: „Das passt, weil auf dem rechten Auge der Tränenfilm immer noch instabil ist.“
Deswegen hat er gleich noch eine Laserbehandlung nachgelegt, und zur Not machen wir auch noch eine sechste. Wir machen jetzt so lange Laserbehandlungen, bis es gut ist. Hoffentlich noch rechtzeitig in diesem Sommer, um an den großen Rennen ab Juli wieder teilnehmen zu können.



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