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„Ein Traum geht in Erfüllung“

Patrick Hyjek glänzt in Krsko bei der U19-Europameisterschaft.


Patrick Hyjek postet mit einer Mischung aus Stolz und Überwältigung. „Ein Traum geht in Erfüllung“, schreibt der 19-Jährige am Abend nach der U19-EM in Krsko auf Facebook und Instagram: „Eine Einzelmedaille bei der Europameisterschaft.“


In der Tat ist Hyjek – nach dem verletzungsbedingten Fehlen von Janek Konzack einziger Deutscher im kroatischen Feld – der Einzige, der in die Phalanx der Polen einbrechen kann. Hyjek gewann zwei seiner Heats, schlug dabei im direkten Duell auch die hoch gehandelten Jacob Jensen aus Dänemark und Luke Harrison aus England – und verlor lediglich gegen zwei Fahrer, die in der Endabrechnung vor ihm lagen, sowie im letzten Heat gegen Cooper Rushen.


Patrick Hyjek, hier mit Vater Krzysztof, holt Bronze bei der U19-EM. Foto: Heike Kleene
Patrick Hyjek, hier mit Vater Krzysztof, holt Bronze bei der U19-EM. Foto: Heike Kleene

Kevin Małkiewicz hat derweil die U19-Europameisterschaft der Unter-19-Jährigen gewonnen. Der Pole von Bayersystem Graudenz blieb im Finale auf der slowenischen Bahn ungeschlagen und holte in 15 Punkten das Maximum.


Bartosz Bańbor machte den polnischen Doppelerfolg perfekt. Er musste sich lediglich einmal geschlagen geben – gegen Małkiewicz im 14. Lauf. Damit sicherte sich Bańbor die Silbermedaille.


Für Maksymilian Pawełczak endete der Abend dagegen enttäuschend. Der 16-Jährige war vor dem Finale als einer der größten Favoriten auf den Titel gehandelt worden. In dieser Saison hatte er für Polonia Bromberg bereits mehrfach auf sich aufmerksam gemacht und zuletzt auch im Finale der Polnischen Einzelmeisterschaft überzeugt.


In Krsko kostete ihn der 14. Lauf entscheidende Punkte: Pawełczak kam als Dritter ins Ziel. In Lauf 17 stürzte er anschließend auf Rang 3 liegend. Dadurch blieb es bei 10 Punkten und Platz 5 – das Podium verpasste der 16-Jährige damit überraschend. Hinterher musste er sich mit Verdacht auf Handbruch untersuchen lassen.


Besonders aussagekräftig ist der Lauf des Sturzes auch für Patrick Hyjek. Der lag nämlich zum Zeitpunkt des Crashs und Abbruchs vor dem so hoch gehandelten Polen – und hätte mit diesem Ergebnis aus eigener Kraft den dritten Rang des Abends festgemacht, auch ohne den Sturz und die Verletzung.

 
 
 

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