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Finaleinzug mit Folgen

vor 5 Stunden
2 Min. Lesezeit

In Mureck fand noch ein Halbfinale der Paar-EM statt – und brachte ein Resultat mit Konsequenzen auch für Deutschland hervor.


So schnell kann’s gehen. Andrej Lebedews muss seine Teilnahme am Saisonkehraus-Partyklassiker in Dohren absagen – weil sein Heimatland sich am Samstag in Mureck in Österreich in seiner Abwesenheit noch fürs Finale der Paar-EM qualifiziert hat. Das findet im polnischen Graudenz statt – am 10. Oktober. Also an genau jenem Sonnabend, an dem auf dem emsländischen Kreisel das Offene Rennen steigt – für das Lebedews schon zugesagt hatte.


Lettland hat das zweite Halbfinale der Paar-Europameisterschaft in Mureck gewonnen. Mit 26 Punkten setzte sich das Team vor Tschechien und Finnland durch. Die drei Nationen qualifizierten sich für das Finale in Graudenz. Schweden, vor dem Rennen als einer der Favoriten gehandelt, verpasste den Einzug mit 20 Punkten.


Sieben Nationen traten in Mureck an. Für Österreich endete der Wettbewerb mit dem sechsten Platz: Sebastian Kössler holte beim Heimspiel fünf, Daniel Gappmeier sieben Punkte.


Caspar Henriksson gewinnt zwar gegen Lettland, doch die siegen dank der Ränge 2 und 3 auch gegen das schwedische Paar. Foto: Alexander Erjavec
Caspar Henriksson gewinnt zwar gegen Lettland, doch die siegen dank der Ränge 2 und 3 auch gegen das schwedische Paar. Foto: Alexander Erjavec

Die entscheidende Phase des Rennens begann früh. Im vierten Lauf gewann Finnland mit 5:1 gegen Schweden. Tero Aarnio siegte vor Antti Vuolas, Casper Henriksson und Filip Hjelmland. Die beiden Schweden konnten damit lediglich einen Punkt für ihr Team holen.

Finnland legte damit den Grundstein für die Qualifikation. Schweden musste im weiteren Verlauf aufholen, konnte den Rückstand aber nicht mehr ausgleichen. Im 17. Lauf kam zusätzlich Pech hinzu: Casper Henriksson konnte wegen eines Defekts am Startband nicht antreten.


Lettland überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Francis Gusts war der erfolgreichste Fahrer des Tages. Er gewann fünf seiner sechs Läufe und erzielte 16 Punkte plus einen Bonuspunkt. Daniił Kołodinski steuerte 10+3 Punkte bei.


Mit insgesamt 26 Punkten gewann Lettland das Halbfinale vor Tschechien. Die Letten profitierten dabei von ihrer Konstanz: Anders als Schweden mussten sie keine entscheidenden Punkteverluste hinnehmen.


Tschechien lag mit 25 Punkten nur einen Zähler hinter Lettland. Jan Kvěch gewann drei Läufe und kam auf 11+1 Punkte. Václav Milík erzielte 10+1 Punkte. Daniel Klíma steuerte 4+2 Punkte bei.


Im 21. und letzten Lauf gewannen Kvěch und Klíma für Tschechien. Damit sicherte sich das Team den zweiten Platz vor den Finnen.

 
 
 

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