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Gefrierbrand

Die EM-Vorbereitungen der deutschen Verbandsvertreter sind abgeschlossen – mit Frostbeulen und wichtigen Fortschritten.


Der Winter fordert seinen Tribut. „Schon nach zwei Runden hat man die Finger nicht mehr gespürt“, ächzt Marc Geyer nach dem EM-Vorbereitungstraining in Finnland. „Am Morgen, als wir angefangen hatten, war es minus 15 Grad. Das war mir zu kalt. Ich hatte ich absolut keinen Bock.“


Franz Mayerbüchler (links) und Marc Geyer frieren gemeinsam durch die EM-Vorbereitung. Foto: IceRacingIsHot
Franz Mayerbüchler (links) und Marc Geyer frieren gemeinsam durch die EM-Vorbereitung. Foto: IceRacingIsHot

Doch Geyer war nicht allein auf dem finnischen See, sondern fand in Franz Mayerbüchler einen Gegenpol, an dem er sich aufrichten konnte. „Der ist gut beieinander“, notierte Geyer, „Franz hat mich dann auch noch etwas motiviert, dann lief es ganz gut.“


Schon nach zwei Runden hat man die Finger nicht mehr gespürt. – Marc Geyer

Mayerbüchler trainierte einen Tag länger als Geyer, der wegen der Zeitschverschiebung zwischen Deutschland und Finnland eine Fähre nicht mehr rechtzeitig erwischt hatte. Dennoch zog auch Geyer sein Programm durch, kam am Abend sogar noch dazu, einen zweiten Satz Räder einzufahren – was im Eisspeedway besonders wichtig ist, denn die Räder brauchen immer mindestens vier Runden, ehe ihre Karkasse in der Konstruktion weich genug ist, damit sie mit den Spikes mit genau dem richtigen Spiel walken können.



Die genaue Bilanz von Marc Geyer von seinem Training vor der EM am Sonnabend in Varkaus folgt im neuen Podcast. Da wird’s auch ein ausgiebiges Interview mit Max Niedermaier d.J. über seine Wildcard bei den Grands Prix in Inzell geben.


Der neue Podcast wird rechtzeitig zum Wochenende online gehen.

 
 
 

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