Hammer: WM ohne Smoli!
- Norbert Ockenga
- vor 6 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Warum Martin Smolinski schweren Herzens und urplötzlich die Teilnahme an der Langbahn-WM abgesagt hat.
Damit war nicht zu rechnen. Auf der endgültigen Starterliste des ersten Langbahn-Grands Prix von Marmande fehlt ausgerechnet einer der größten Namen – Martin Smolinski.
Der Bayer hat nach dem Langbahn-DM-Finale in Mühldorf überraschend die ganze WM abgeblasen. „Nach reiflicher Überlegung und Absprache mit meiner Familie, meinen Ärzten, meinem Physiotherapeuten und meinem Team habe ich eine schwere Entscheidung getroffen, meine Teilnahme an der Langbahn-Weltmeisterschaft in diesem Jahr abzusagen“, teilt er in einer offiziellen Absage an die FIM mit. „Wir sind sehr enttäuscht, aber aufgrund meiner privaten Umstände und meines körperlichen Zustands mit meiner künstlichen Hüfte bin ich aktuell nicht fit genug, um auf Weltmeisterschaftsniveau an den Start zu gehen. Daher muss ich meine Teilnahme an der Langbahnweltmeisterschaft 2026 absagen.“
Sobald das Adrenalin aus dem Körper draußen ist, melden sich sämtliche Nerven. – Martin Smolinski
Als dreifacher Langbahnweltmeister hatte „Smoli“ bereits im vergangenen Jahr nach seinem Sturz in Scheeßel das Saisonfinale in Roden sausen lassen müssen, sich aber dennoch in den ersten 5 platziert, was ihm einen Fixplatz in der WM 2026 beschert hätte.

Gerade nach den Rennen in der der jüngeren Vergangenheit musste er jedoch immer häufiger seinem Körper Tribut zollen. „Die Tage nach einem Rennen sind aktuell immer die schwersten“, erklärte Smolinski, der bereits mit künstlicher Hüfte 2023 und 2024 Weltmeister auf der Langbahn wurde und seine Medaillensammlung gerne weiter ergänzt hätte, „sobald das Adrenalin aus dem Körper raus ist, melden sich sämtliche Nerven, und die Belastung, um dann auf WM-Niveau fahren zu können, ist derzeit einfach zu hoch.“



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