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Heavy Metal

Wie geht's Aki Ala-Riihimäki nach seinem schweren Sturz bei der Nordischen Meisterschaft inzwischen?


Da ist Langmut gefragt. Die Rückreise wird nicht lustig. Denn die Sicherheitskräfte an den Röntgengeräten im Münchener Flughafen sind von allen Bärbeißern in dieser Funktion mit die grantigsten und sich am wichtigsten fühlenden in ganz Deutschland. Und ausgerechnet da muss Aki Ala-Riihimäki am Montag nach den beiden Inzell-Grands Prix im sicheren Bewusstsein durch, dass es bei ihm unter Garantie piept.


Denn das Innenleben von seinem linken Unterschenkel erinnert stark an eine Metallskulptur. „Man hat ihm 14 Schrauben und zwei Eisenplatten eingesetzt“, vermeldet Gattin Nina frisch aus Seinajöki. „Am 20. Februar konnte er nach Hause entlassen werden, inzwischen hat seine Reha begonnen. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Heilungsphase letztlich dauert. Ob wir nach Heerenveen gehen, ist noch komplett offen. Nach Inzell kommen wir auf jeden Fall zum Zugucken.“


Es ist ein Trümmerbruch über eine große Fläche hinweg. – Nina Ala-Riihimäki

Die Reha absolviere ihr Gatte von zuhause aus, konkretisiert Nina Ala-Riihimäki. „Wir haben uns das Video vom Unfall noch gar nicht angeguckt, also wissen wir auch gar nicht, wie genau der Sturz passiert ist. Der Absatz zwischen der eigentlichen Bahn und dem Rand war vom Motorrad aus jedenfalls nicht sichtbar.“


Der Trümmerbruch im Unterschenkel wird von einem Gestell stabilisiert. Foto: Seinäjoen Keskussairaala
Der Trümmerbruch im Unterschenkel wird von einem Gestell stabilisiert. Foto: Seinäjoen Keskussairaala

Und genau an solch’ einer Kante hat Ala-Riihimäki sich verfangen und beim Hängenbleiben den üblen Bruch zugezogen.



Der ist dermaßen kompliziert, dass es einer gerüstartigen Konstruktion an Schien- und Wadenbein braucht, um die Knochen zum Heilen zu stabilisieren. „Es ist ein Trümmerbruch“, präzisiert die bessere Hälfte Nina, „über eine große Fläche hinweg und mit sehr kleinen Bruchstücken.“


Die Schrauben im linken Unterschenkel erinnern an eine Mischung aus Kunstwerk und Horrorfilm. Foto: Seinäjoen Keskussairaala
Die Schrauben im linken Unterschenkel erinnern an eine Mischung aus Kunstwerk und Horrorfilm. Foto: Seinäjoen Keskussairaala

 
 
 

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