Nachholtermin gefunden
Die EM für Achtellitermaschinen wird im Herbst in Tschechien nachgeholt – mit deutscher und niederländischer Beteiligung.
Die Kinder müssen nachsitzen. Das Finale der Europameisterschaft für 125-Kubikmaschinen in Workington findet am 17. Oktober in Pardubitz statt – nachdem es zuvor im Sommer, am ursprünglichen angesetzten Termin einen Tag nach der WM in Workington wegen Regens abgesagt werden musste.
Das deutsche Kontingent für den Wiederholungstermin steht fest:
Elyas Dirksen
Maximilian Liewald
Ravi Nijenhus
Rick van der Steen
Mirko Wolter wird das Aufgebot als quasi Jugendwart des deutschen Bahnsports begleiten. „Da das Rennen in Workington ausgefallen ist“, begründet Wolter, „nehmen wir die gleichen Fahrer nun wieder für Pardubitz. Die Niederländer fahren mit deutscher Lizenz, und nach den Ergebnissen der DM sind sie für uns für die Prädikatsläufe nominiert worden.“

Dirksen, Nijenhuis und van der Steen sind regelmäßig bei Rennen in Norddeutschland unterwegs und trainieren auch oft unter der Woche in Moorwinkelsdamm. Nijenhuis, Vetter von Freddie Lindgrens Mechaniker und dem niederländischen Motortuner Lars Zandvliet, hat dort gerade erst seine ersten Runden auf einer 500R-Maschine absolviert. Dirksen ist ein Schützling von Sönke Petersen.
Liewald dagegen stammt aus dem Stall des AC Landshut. Er ist amtierender Deutscher Meister der 125-Kubikklasse und hätte bei den Rahmenrennen der Junioren beim Zweitligafinale auf seiner Heimbahn an der Ellermühle am Freitag ein Wörtchen um den Sieg mitreden können, wenn er nicht in seinem zweiten bei einer Attacke auf den Führenden und späteren Gesamtsieger Nikodem Moskal gestürzt wurde. Trotz des Nullers belegte Liewald hinter Moskal Platz 2.



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