Neues zur Tommy Dunker Trophy
Die ersten Preise sind übergeben – und der erste Termin für die Speedway Talk Night im Herbst 2026 steht auch schon. Weitere sollen folgen.
Die Tommy Dunker Trophy wirft ihre Schatten voraus – und geht gleichzeitig in die Rückblende. Denn Ideengeber und Ausrichter Christian Brunkhorst plant nicht nur die zweite Speedway Talk Night in Zeven – sondern verteilt auch gerade die Geld- und Sachpreise an jene drei jungen Fahrer, welche die erste Auflage der Tommy Dunker Trophy gewonnen haben.
Brunkhorst war am Freitagabend in Landshut, um dort Levi Böhme mit seinen Prämien zu bedenken. Und zuvor war er schon bei der Liga Nord-Veranstaltung in Moorwinkelsdamm, um dort Carlos Gennerich zu bescheren. Gennerich war in der ersten Tommy Dunker Trophy auf Rang 2 gewählt worden, Böhme auf Platz 3.
Lediglich der Sieger, den die Jury aus Norick Blödorn, Meik Lüders und Norbert Ockenga gekürt hatte, wartet noch auf seinen Preis: Janek Konzack. Denn der hat seit einem Schlüsselbeinbruch beim Ligahalbfinale in Landshut Rennpause. „Mit Janek Konzack stehe ich in Kontakt“, sagt Brunkhorst, „und versuche, das auch noch dieses Jahr zu regeln.“
Womöglich hat der Autohausinhaber damit eine Reise in die Tschechei gewonnen. Denn Konzack wird im Juniorenrennen ums Blaue Band in Pardubitz antreten und dort sein Comeback geben. Doch auch eine mögliche Verpflichtung von Konzack fürs Flutlichtspektakel in Dohren im Emsland am 10. Oktober schwirrt durch den Raum – nachdem dort schon Kai Huckenbeck und Norick Blödorn zugesagt haben, also zwei der drei anderen Deutschen neben Kevin Wölbert, die genau wie Konzack als Vollprofi international unterwegs sind.

Brunkhorst hat derweil bereits einen Termin für die nächste Speedway Talk Night anberaumt, deren Einnahme in den Preisgeldtopf der Tommy Dunker Trophy wandern. Sie soll am 21. November in Zeven stattfinden. „Ich möchte das ein bisschen anders aufziehen“, kündigt Brunkhorst an. „Mehr als Grillnachmittag und lockeres Beisammensein, mit etwas weniger Fahrern, weil sie das im vergangenen Herbst doch zu sehr in die Länge gezogen hat. Wir möchten das Thema ‚Gespanne‘ mit aufnehmen – und viel zum Thema Technik erklären, fast wie ein Workshop: ‚So funktioniert Abstimmungsarbeit im Bahnsport.‘ Dafür werden wir ein Langbahnteam dabei haben.“
Dazu wird Stephan Katt seinen großen Abschiedstalk geben. Auch Norick Blödorn hat sein Kommen am 21. November schon zugesagt. Und Erik Riss, der froschgebackene Langbahnweltmeister, wird auch wieder dabei sein, denn dessen Werbepartner Jörg Grohmann engagiert sich ebenfalls für und bei der Speedway Talk Night.
Neben dem Termin in Zeven soll das Format der Talk Night auch auf andere Regionen ausgedehnt werden. Lothar Koopmann, der Chef des MSC Cloppenburg, plant eine eigene Auflage Anfang kommenden Jahres. „Dann gibt es schon ein bisschen mehr für die neue Saison zu erzählen“, sagt Koopmann, „und wir können bei den Interviews andere Themen besetzen als im Herbst. Dann lohnt es sich für Fans auch, beide Veranstaltungen zu besuchen.“
Ideengeber Brunkhorst nickt: „Mir wäre es am liebsten, es würde sogar vier solche Talk Nights geben. Denn dann kommen auch automatisch mehr Einnahmen für die Tommy Dunker Trophy zusammen – und wir könnten so noch viel mehr für den deutschen Nachwuchs tun.“



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