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Ohne Riss zur Team-WM

vor 3 Stunden
2 Min. Lesezeit

Die deutsche Nationalmannschaft muss für Roden auf drei Leistungsträger verzichten.


Die endgültige Entscheidung fiel gestern. Am Dienstag sagte Erik Riss seine Teilnahme am Finale der Langbahn-Team-WM in Roden endgültig ab. Der haushohe Favorit auf den Titel in der Einzel-WM gibt stattdessen dem Rückkampf im Playoffendspiel seines polnischen Ligavereins Landshut in Danzig den Vorzug.


Denn seit kurzer Zeit steht hinter den Kulissen der Landshut Devils eine konkrete Überlegung im Raum: Sollte Landshut die beiden Endspiele gegen Danzig gewinnen, dann wollen die Niederbayern womöglich doch in die Zweite Ekstraliga aufsteigen – ein Szenario, das allein schon wegen ihrer Nationalität lange für „ausgeschlossen“ gehalten wurde.


Einige Strömungen hinter den Kulissen machen sich nun aber für einen möglichen Aufstieg stark – und haben das auch schon den Fahrern mitgeteilt. Die Vereinsspitze denkt kritisch darüber nach. Klubchef Gerald Simbeck wägt im Gespräch mit bahndienst.com die Vor- und Nachteile ab, mag sich noch zu keiner Entscheidung hinreißen lassen.


Erik Riss schürzt nicht für die Langbahn-Team-WM auf. Foto: Heike Kleene
Erik Riss schürzt nicht für die Langbahn-Team-WM auf. Foto: Heike Kleene

Sollte es tatsächlich zum Aufstieg kommen, wäre Riss gern im Kader. Deswegen bekennt er sich nun zum Speedwayteam statt zur Langbahnnation, um sich so dem AC Landshut auch für 2027 zu empfehlen. Um optimal gerüstet zu sein, warf Riss dieses Woche auch noch ein Zusatztraining ein.


Nachdem Riss abgesagt und Martin Smolinski dem Werben von Teammanager Jörg Tebbe und dem deutschen „Monsieur Langbahn“ Josef Hukelmann ebenfalls nicht erlegen ist, tritt Deutschland am 20. September in Roden mit Lukas Fienhage, Dominik Werkstetter sowie den Werlter Gebrüdern Fabian und Timo Wachs an.


Daniel Spiller steht wegen seiner Verletzung von Scheeßel ohnehin nicht zur Verfügung. Was er genau hat, veröffentlichte er neulich in einem skurillen Post auf seiner Facebookseite.


Damit sind die Niederländer und Briten nun in der Favoritenrolle. Die Oranjes bieten fürs Heimrennen Dave Meijerink, Romano Hummel, Mika Meijer sowie als Reserve William Kruit auf. Die Briten kommen mit Chris Harris, Zach Waijknecht, James Shanes und Ersatzmann Jake Mulford in der Tiefe homogener besetzt auf die unebene Bahn unweit von Groningen.

 
 
 

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