top of page

Tragödie in Finnland

Die Eisspeedwayszene in Finnland wird von einem Trauerfall erschüttert.


Die finnische Eisspeedwayszene brummt in Moll. Denn eine der wichtigsten Rennfahrerfamilien des Landes wird von einer Tragödie erschüttert: Jani-Pekka Koivula hat eines seiner Kinder verloren – seine Tochter Ninja Mathilda ist im Alter von gerade Mal 10 Jahren gestorben.


Jani-Pekka Koivula ist ein Vetter von Max Koivula – einem der Titelanwärter In der Eisspeedway-WM. Gemeinsam mit Vater Janne Koivula stand das Dreigestirn auch auf der Nennliste für die Finnische Eisspeedwaymeisterschaft in Kauhajoki im Südösterbotten im Westen Finnlands.


Die Eisspeedwayfamilie in Finnland trägt Trauer. Foto: FIM
Die Eisspeedwayfamilie in Finnland trägt Trauer. Foto: FIM

Jani-Pekka hat Max Koivula sogar erst zum Eisspeedway gebracht, nachdem er den Vetter mitnahm zu einem Rennen um den Roloef-Thijs-Pokal in Assen. Das fand der Blondschopf so faszinierend, dass er sich über die Sozialen Medien kundig machte und mit Material eindeckte. So kaufte er etwa dem ehemaligen schwedischen Superstar Ola Westlund eine jener Schutzdecke ab, welche die Maschinen als Schlafmützen übergestülpt bekommen, wenn sie allein im Fahrerlager zurückgelassen werden.


Die Tragödie um die Tochter von Jani-Pekka Koivula hat auch Auswirkungen auf die Terminplanung in Finnland. Die Trauerfeier ist am Freitag. Deswegen sind Trainings und Vorbereitungen vieler Anreisender zum EM-Finale in Varkaus an diesem Wochenende abgesagt oder vorzeitig abgebrochen worden.

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page