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Ursache und Wirkung

Wie Jasper Iwema beim Heimrennen wieder zu alter Stärke finden möchte.


Die Ursache lag ganz woanders. Erst beim Zerlegen des Motorrads nach den WM-Läufen in Inzell fand Jasper Iwema heraus, warum er im Chiemgau derart unter Wert geschlagen wurde. „Es lag an der Zündung“, erzählt der Niederländer. „Es gibt zwei verschiedene Hersteller, und ich habe für dieses Jahr die Firma gewechselt.“


Im Eisspeedway gibt es keine digitale Zündbox, bekannt als „Karger-Box“, wie im Sommerbahnsport, sondern nur konventionelle von PVL oder Selectra. Je nach Fabrikat


Bei einer Firma geht nichts mehr, wenn die Zündung kaputt ist, bei der anderen merkt der Fahrer nicht umgehen, dass etwas im Argen liegt: Entweder erfolgt die Leistungsabgabe zäher – oder man stottert nur noch um den Kreis.


Jasper Iwema (vorn) kam dem Fehler von Inzell auf die Schliche. Foto: FIM
Jasper Iwema (vorn) kam dem Fehler von Inzell auf die Schliche. Foto: FIM

Iwema tappte in die Falle des schleichenden Leistungsverlusts – ohne dass er es merkte. Stattdessen stocherte er vor Ort bei den für ihn neuen Mefo-Reifen und dem Umgang mit deren Luftdrücken nach der Ursache.


Für Heerenveen tauschte er die defekte Zündung aus – und kam im Training prompt so gut klar wie die absolute Spitze.


Mit einer Ausnahme: „Ich wollte im Training einen Mitas- und einen Mefo-Hinterreifen ausprobieren. Aber mit dem Mitas hatte ich gleich im ersten Anlauf einen Platten, deswegen einen Aufsteiger beim Start. Dann bin ich auf Memo gewechselt – und dabei bleibe ich jetzt auch für den Grand Prix.

 
 
 

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