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Warum bloß Cairns?

Wieso hat sich Großbritannien für das Duell gegen Deutschland in Landshut selbst geschwächt?


Die Aufstellung verblüfft. Großbritannien wartet für den Freitagabend für die Mannschafts-WM in Landshut mit Williams Cairns als Reservefahrer auf.


Der 16-Jährige aus Aylesbury, der Wahlheimat vom früheren Formel 1-Star Mark Webber, ist nur ein Notnagel. Eigentlich hatten die Briten darauf gehofft, dass Adam Ellis sich rechtzeitig von seinem österlichen Sturz in Güstrow wieder erholen würde.


Ellis schien auch auf dem besten Wege, in Landshut wieder fahren zu können. Sein selbstgesteckter Fahrplan für die Rückkehr ging auf. Der sah vor: erster Renneinsatz in Polen am vergangenen Sonntag. „Adam ist Sonntag auch tatsächlich gefahren“, verrät seine Schwester Leigh Ellis auf Nachfrage. „Aber das hat nur in einem weiteren Sturz gemündet. Dabei hat er sich eine Gehirnerschütterung zugezogen und ist nun gemäß den Statuten für 10 Tage außer Gefecht gesetzt.“


Will Cairns kommt unverhofft zum WM-Einstand. Foto Belle Vue Colts
Will Cairns kommt unverhofft zum WM-Einstand. Foto Belle Vue Colts

Deswegen musste Oliver Allen, der nach dem Rückzug von Simon Stead nun alleiniger Teammanager der Briten ist, Cairns aus seinem Siebenerkader ins Rennquintett für Landshut heben. Cairns bestreitet dieses Jahr als sogenannter „Rising Star“ seine erste Saison in der Premiership beim Traditionsverein Belle Vue Aces aus Manchester – nachdem er so früh wie möglich von deren Juniorenschwestermannschaft, den Belle Vue Colts, ins Nachwuchsprogramm der Mancunians eingegliedert worden war.

 
 
 

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