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Zweiter Rücktritt vom Rücktritt

Warum Kevin Wölbert nun doch wieder für die Deutsche Nationalmannschaft fährt.


Die Rückkehr darf verblüffen. Kevin Wölbert hatte in den letzten Jahren nicht sonderlich viel Lust, in der Deutschen Nationalmannschaft zu starten. Doch nun steht der Mecklenburger im Aufgebot für den Freitagabend in Landshut.


Wie kam es zu dem Sinneswandel? „Ich bin über den Winter in mich gegangen und habe auch mit ein, zwei Sponsoren gesprochen“, antwortet Wölbert. „Ich präsentiere mich da – und auch meine Partner. Natürlich ist es super, wenn man mit Deutschland weiterkommt. Das Ziel verfolgen wir alle.“


Wölbert ist einer jener Fahrer, die nach Unstimmigkeiten mit dem Teammanagement eigentlich nicht mehr in der Speedwaytruppe dienen wollten. Genau wie auch Lukas Fienhage, nachdem man vergessen hatte, seinen Namen mit auf die Liste der 10 Nominierten des erweiterten Kaders zu setzen. Fienhage hat seither mit der Nationalmannschaft abgeschlossen.


Kevin Wölbert fuhr bei der Team-WM in Breslau 2023 für Deutschland, davor und danach aber nicht. Foto: FIM
Kevin Wölbert fuhr bei der Team-WM in Breslau 2023 für Deutschland, davor und danach aber nicht. Foto: FIM

Gab es bei Wölbert denn eine Aussöhnung mit den Teammanagern? „Wir hatten über die ganzen Jahre immer wieder Unstimmigkeiten“, nickt Wölbert. „Am Ende habe ich gesagt: ‚Ich fahr ebeides mit und repräsentiere so meine Sponsoren; ich stelle mich auch beim Grand Prix hin als erste Bahnreserve, obwohl ich das eigentlich nicht machen wollte.


Mit Ausschlag gebend sei auch der Austragungsort gewesen: „Auch noch auf der Heimbahn“, betont Wölbert. „Ich weiß nicht, wie’s gewesen wäre, wenn es woanders gewesen wäre. Aber da es die Heimbahn ist, habe ich mich dafür entschieden. Ich habe mich zügig Ende Dezember oder Anfang Januar zur verfügung gestellt.“

 
 
 

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