Warum Güstrow noch nicht geht
- Erik Riss
- vor 1 Tag
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Erik Riss verzichtet auf den nächsten Durchgang der Speedway-DM in Güstrow am Freitagabend. Hier ist seine Begründung in eigenen Worten.
Die Entscheidung ist bereits am Mittwoch gefallen. Denn am Morgen nach meinem zweiten Trainingstag in Landshut habe ich gemerkt: Es wäre noch zu früh, bereits am Freitagabend in Güstrow wieder ein Rennen zu bestreiten.
Es ging mir nach dem neuerlichen Training in Landshut immer noch nicht gut genug. Äußere Einwirkungen wie körperliche Anstrengung und wenig Schlaf beeinflussen immer noch meine Sehkraft. Direkt nach dem Training fühlte ich mich noch gut. Aber danach habe ich weniger Schlaf als üblich bekommen, und das hat sich am nächsten Tag dann gleich wieder ausgewirkt.
Die Reise hoch nach Güstrow und dann wieder runter nach Bayern kann man zwar entzerren. Aber trotzdem dauert sie lange. Und das DM-Rennen in Güstrow geht erst um 21 Uhr überhaupt los. DAs würde also unweigerlich wieder heißen: ein langer Tag mit einer kurzen Nacht – und den dann zu befürchtenden Folgen.
Dazu kommt: Wenn ich wieder einsteige, dann ja nicht nur für Güstrow oder Rennen in Deutschland. Ich müsste dann vielmehr auch wieder in der britischen Liga für Oxford antreten. Das wären in der kommenden Woche Rennen am Mittwoch und Freitag an, am Sonntag drauf dann ein Ligamatch mit dem AC Landshut daheim an der Ellermühle und am Montag danach direkt in Marmande.

Da will es wohl überlegt sein, ob man sich die Strapazen mit der langen Fahrt und kurzen Nacht von Güstrow aufbürdet – oder lieber Vernunft walten lässt und man sich so lange wie möglich schont, ehe man voll wieder einsteigt.
Denn den Fehler, zu früh wieder loslegen zu wollen, habe ich in den vergangenen Jahren meiner Krankheitsgeschichte schon Mal gemacht. Deswegen: So gern ich auch in Güstrow schon wieder gefahren wäre – vernünftiger und sicherer für ein nachhaltiges Comeback ist es, das Rennen in Mccklenburg abzusagen.



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