top of page

„Was tatsächlich hinter den ‚unüberbrückbaren Differenzen‘ steckt“

Der Vorstand vom Speedwayteam Wolfslake relativiert die Enthüllungen über Veränderungen an der Vereinsspitze.


Die Reaktionen kamen prompt. „Was soll das? Da stimmt nix“, wunderte sich Frank Mauer, nachdem er von einem angedachten möglichen gemeinsamen Bundesligaprojekt zwischen ihm und seinem Sohn Steven sowie dem Speedwayteam Wolfslake las. „Was soll das? Wir sind Wittstock. So wie das geschrieben ist, stimmt das nicht.“


Auf konkrete Nachfragen zu früheren oder aktuellen Überlegungen einer solchen Zusammenarbeit ging Mauer nicht mehr ein. Dafür äußerte sich aber Dominik Krecklow, der Erste Vorsitzende des Speedwayteams Wolfslake, deutlich differenzierter und detaillierter. „Das Speedwayteam Wolfslake plant derzeit keinen Einstieg in die Bundesliga. Weder ein eigenständiger Start noch ein gemeinsames Bundesligaprojekt mit Frank Mauer beziehungsweise dem MSC Wölfe Wittstock ist Bestandteil unserer aktuellen Vereinsplanung“, betont Krecklow. „Der vorhergehende Vorstand führte dazu Gespräche, darüber hinaus gingen die Planungen jedoch nicht.“


Janek Konzack gewann im Mai den Oberkrämerpokal. Foto: Facebook Speedway-Team Wolfslake/Tobias Karnatz
Janek Konzack gewann im Mai den Oberkrämerpokal. Foto: Facebook Speedway-Team Wolfslake/Tobias Karnatz

Auch auf die anderen Aspekte des Artikels über den Rücktritt von Sportleiter Elmo Schröder geht Krecklow ein. „Was tatsächlich hinter den ‚unüberbrückbaren Differenzen‘ steckt“, bezieht er sich direkt auf die Veröffentlichung vom heutigen Montag: „Aus unserer Sicht kann Vereinsarbeit nur funktionieren, wenn Entscheidungen gemeinsam getroffen, Informationen ausgetauscht und unterschiedliche Meinungen offen diskutiert werden. Genau diese Kommunikation hat in der jüngsten Vergangenheit nicht immer so funktioniert, wie wir es uns gewünscht hätten und wie es für die anfallenden Aufgaben nötig gewesen wäre. Wir wollen einen Verein, in dem Vorstand, Mitglieder, Jugend, Trainer, Fahrer, Helfer und Unterstützer miteinander arbeiten und Entscheidungen gemeinsam getragen werden.“


Ohne dabei expressis verbis den Abschied von Schröder zu benennen, macht Krecklow auch klar, dass es verschiedene Strömungen und Ansichten innerhalb der Macher beim ST Wolfslake gegeben haben muss. So betont er ausdrücklich, ein besonders gute Entwicklung „stellt das Engagement des zweiten Vorsitzenden Torsten Schmidt dar, mit dem der Verein seit einigen Jahren einen Trainer vorweisen kann, der die unterschiedlichen Jugendgruppen inzwischen an drei Tagen in der Woche trainiert und während der Rennveranstaltungen unterstützt“.


Genau über dessen Kurs hatte aber der alte Vorstand immer wieder andere Ansichten gehabt. „Der Rücktritt von Dennis Richter im vergangenen Jahr stand aus unserer Sicht nicht allein im Zusammenhang mit dem Abbruch des U21-DM-Finales“, bestätigt der Erste Vorsitzende Krecklow denn auch den Artikel vom Vormittag. „Vielmehr gab es bereits über einen längeren Zeitraum erhebliche Differenzen innerhalb des Vereins. Herrn Richter war es zuletzt nicht mehr gelungen, den Rückhalt der Mitgliederschaft zu bekommen, da sich die Vorstellungen zu weit auseinander entwickelten. In dieser Zeit hatten sich bereits Fahrer dazu entschieden, den Club zu wechseln, und ein gemeinsames Miteinander zum Wohle des Vereins war nicht mehr möglich, sodass er einer Abwahl durch die Mitgliederversammlung zuvorkam.“

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page