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Weiterkommen ist Pflicht

Die erweiterten Kader für die Mannschafts-WM in Landshut stehen. Die Lehre lautet: Daran darf Deutschland nicht scheitern.


Die ersten Namen stehen. Aber noch sind es viel zu viele. Denn die Teammanager der Nationalmannschaften müssen vor dem Auftakt der Mannschafts-WM in Landshut im ersten Schritt lediglich erweiterte Kader nennen. Die bestehen aus 10 Mann – und werden im nächsten Waschgang sechs Tage vor der Veranstaltung auf eine Kerntruppe von fünf Mann ausgedünnt.


Die deutsche Mannschaft stellt sich eigentlich von selbst auf. Vorausgesetzt es gibt keine Verletzungen. Der Weltverband FIM behält sich allerdings das Recht vor, die Nominierungen zu verkünden. Wenn da jemand vom eigenen nationalen Verband oder ein Fahrer vorprescht, gibt es von den FIM-Leuten einen ganz furchtbar schlimm strengen Tadel in ausgesprochen scharfer Form.


Norick Blödorn und Kai Huckenbeck fahren in Landshut für Deutschland. Foto: FIM
Norick Blödorn und Kai Huckenbeck fahren in Landshut für Deutschland. Foto: FIM

Deswegen herrscht immer ziemliche Zurückhaltung und Bangbüxigkeit, wenn die Rede auf Fahrernominierungen kommt.


Die erweiterten Kader für die Vorrunden der Mannschafts-WM in Landshut am 1. Mai lauten:


Deutschland

Kai Huckenbeck

Norick Blödorn

Erik Riss

Kevin Wölbert

Mario Häusl

Valentin Grobauer

Ben Iken

Janek Konzack

Lars Skupień

Hannah Grundwald


Großbritannien

Robert Lambert

Dan Bewley

Tom Brennan

Adam Ellis

Dan Thompson

Charles Wright

Leon Flint


Ukraine

Nazar Parnitzki

Marko Lewischin

Roman Kapustin

Andrej Karpow

Andrej Rosaliuk

Stanislaw Melnitschuk

Witali Lysak

Danko Hladkowski

Wolodomir Zlatan

Nazar Fedortschuk


Tschechien

Vaclav Milík jr.

Adam Bubba Bednář

Jan Kvěch

Jan Jeníček

Jaroslav Vaníček

Daniel Klima

Bruno Belan

Adam Nejezchleba


In diesem Feld ist Deutschland sicherer Anwärter auf den Einzug ins Finale in Warschau, für das Polen und Australien als Gastgeber respektive Titelverteidiger schon gesetzt sind. Die zweite Gruppe, die im August in Riga ausgefahren wird, ist deutlich schwerer besetzt – in Schweden und Dänemark sowie Lettland und den krassen Außenseitern aus Norwegen.


Deutschland muss in seiner Gruppe in Landshut lediglich die Engländer und vielleicht noch die Tschechen fürchten. Und weil bei der Mannschafts-WM kein Teamfahren gefragt ist wie beim Speedway der Nationen, sondern einfach nur die einzeln zusammengefahrenen Ergebnisse zu einem Konto von Länderpunkten aufaddiert werden, steigen die Chancen auf ein Weiterkommen nur noch mehr.


Wenn in den nächsten Wochen bis zum ersten Mai in Landshut nichts Außergewöhnliches passiert, dürfte das deutsche Quintett lauten: Kai Huckenbeck, Norick Blödorn, Erik Riss, Kevin Wölbert, Mario Häusl. Sie alle haben aus diversen Liga-Engagements bei den Evils auch schon Erfahrung mit der Bahn an der Ellermühle – und sorgen in Summe sogar für eine homogenere Besetzung als beim Team GB.

 
 
 

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