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Wende daheim?

Wie Robert Lambert sein erstes von zwei Heimrennen bewertet.


Bei Robert Lambert mischen sich zwei Gefühle. „Ich hatte mir natürlich einen Finalzeinzug gewünscht“, gesteht der Norfolkite nach seinem Heimrennen in Manchester am Freitagabend. „Ganz zufrieden war ich nicht mit der Abstimmung. Und als dann der Regen kam, hat das sowieso alles durcheinander geworden. Denn die Abstimmung war natürlich nicht auf Regen ausgelegt.“


Der Regen hat alles durcheinander geworfen. – Robert Lambert

Dennoch macht sich in ihm auch eine Spur Erleichterung breit, nach einer Woche voller Enttäuschungen beim Grand Prix im NSS das Ruder rumgerissen zu haben. „Natürlich möchte jeder gewinnen. Aber wenn man reell einschätzt, wie es mir nach Prag und auch dem letzten Ligarennen gegen Breslau ging, dann bin ich mit dem Erreichten schon zufrieden.“


War Manchester 1 schon der Befreiungsschlag für Robert Lambert? Foto: HighSpeedPhotographix
War Manchester 1 schon der Befreiungsschlag für Robert Lambert? Foto: HighSpeedPhotographix

Denn beim Grand Prix im Marketa-Stadion hatte er wegen fortwährender Zündkerzenprobleme ein äußerst mageres Ergebnis eingefahren. Und beim Spitzenduell in der Ekstraliga zwischen Thorn und Breslau sei er nach eigenem Bekunden mit der Abstimmungsänderung immer einen Schritt hinter der Bahnentwicklung hinterher gehechelt. „Ih habe in der WM Punkte und auch einen Platz gut gemacht, bin jetzt punktgleich mit dem Vierten“, sagt Lambert. „Damit kann ich vorerst zufrieden sein – und vor allem kann ich darauf auch für heute Abend wieder aufbauen.“

 
 
 

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