Wer ist denn nun Tabellenführer?
- Norbert Ockenga
- vor 4 Minuten
- 1 Min. Lesezeit
Nach den ersten beiden Begegnungen der Bundesliga gab es zwei Versionen der Tabelle. Das hier ist die richtige.
Das Rätsel ist gelöst. Stralsund ist tatsächlich der erste Tabellenführer der Speedwaybundesliga.
Nach den ersten beiden Begegnungen gab es zwei verschiedene Versionen. In einer offiziellen Pressemitteilung der Speedway-Veranstaltergemeinschaft SVG wurde Stralsund als Spitzenreiter geführt, auf der Facebookseite „Speedway-Deu“ dagegen Wittstock. So jedenfalls kommentierte es User „Speedway forever“ auf „speedway-forum.de".
Die Wölfe hatten Meister Güstrow mit 10 Punkten Vorsprung aus der heimischen Heidering-Arena vergrämt, tags drauf aber mit 14 Punkten an der Ostsee verloren. Wittstock ist damit das einzige Team der Dreigestirnliga, das schon zwei Partien absolviert hat.

Ein Blick ins Reglement verschafft Klarheit: Paragraf 6 definiert die Wertung der Meisterschaft bei drei Teilnehmer. Demnach sticht zuerst die Gesamtzahl der Matchpunkte, dann das bessere Verhältnis der Laufpunkte, also im Ballsportjargon: das Torverhältnis. Danach die Anzahl der Laufpunkte aller Heats, gefolgt vom direkten Vergleich der betreffenden Mannschaften und als letztes Kriterium die Majorität der besseren Plätze aller gefahrenen Läufe.
Stralsund hat nach dem Heimsieg über Wittstock ein Laufpunkteverhältnis von +14, Wittstock nach zwei Begegnungen ein minus von 4. Also führt Stralsund vor Wittstock.
Das Oberhaus des deutschen Bahnsports geht am Freitagabend mit dem Derby zwischen Mecklenburg und Vorpommern weiter: Dann empfängt der noch sieglosen Meister Güstrow Torros die Nordsterne aus Pommern.
Beim Saisonauftakt in Wittstock hat Fotograf Klaus Hauptmann fleißig auf den Auslöser gedrückt. Hier ist ein Best-of seiner Aufnahmen vom Heidering:



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